LOK verlässt den Winterbahnhof in Richtung Meisterschaft

LOK verlässt den Winterbahnhof in Richtung Meisterschaft

Nachdem die Lokomotive bei der Weihnachtsfeier und beim Turnier in Scheifling schon ordentlich Dampf abgelassen hat, stand der Dampfkessel bis zum gestrigen Datum wieder mächtig unter Druck.

Und so waren es die Mannen aus Kalsdorf, die diesen Druck beim Meisterschaftsauftakt zu spüren bekamen.

Wie gewohnt (und wie es bei diesen mächtigen Dampfkolossen auch üblich ist ) startete die LOK  etwas schwerfällig und gemächlich, sodass die Lokführer am für sie noch etwas fremd wirkenden Bahnhof in Kalsdorf  mit 0:2 hinten lagen. Wer aber die LOK kennt, weiß, dass man sie, wenn sie einmal Fahrt aufgenommen hat, nur schwer bremsen kann. Und so wurde der Rückstand innerhalb von drei Minuten in eine 2:3 Führung umgewandelt. Vor der Halbzeit passierte dann der letzte Schönheitsfehler an diesem Abend zum 3:3.

Nach der Pause spielte die LOK wie gewohnt unter Volldampf auf, sodass die Kalsdorfer, die sich oft in schier suizidärer Absicht vor die LOK  warfen, unter den Triebwagen und die Räder gerieten. Jeglicher Versuch die Lokomotive in dieser Phase zum Entgleisen zu bringen scheiterte. Unsere Männer ließen sich nicht einmal durch Nachhackeleien aus der Fassung bringen und legten kontinuierlich eine um die andere Kohlenschaufel in den Kessel nach, was zum Endresultat von 3:9 führte.

Die Kalsdofer, die zunehmend mit offenem Munde dastanden und nicht wussten, ob sie dieses dampfende Ungetüm fürchten oder bewundern sollten, hatten sicherlich indente Gedanken eines gewissen Peter Roseggers, der zum ersten Mal eine Lokomotive in seiner vollen Pracht wahrnahm:

Auf der eisernen Straße heran kam ein kohlschwarzes Wesen. Es wurde immer größer und nahte mit mächtigem Schnauben und Pfustern und stieß aus dem Rachen gewaltigen Dampf aus.

[..]… sahen wir nun einen ganzen Marktflecken heranrollen, und zu den Fenstern schauten lebendige Menschenköpfe heraus, und schrecklich schnell ging`s, und ein solches Brausen war, daß einem der Verstand stillstand.“

Dem Zitat sei nichts hinzuzufügen.

Die LOK ist aus dem heimischen Bahnhof ausgefahren und in Richtung Meisterschaft unterwegs! – LOK fährt ab!

Kader: Schurl; Rudi, Pretz, Chri, Reibi, Almir, Mario, Karl

Tore: 3x Reibi, 2x Karl, 2x Chri, Almir, Mario

Assists: 2x Reibi, 2x Chri, Karl, Pretz

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